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Pflanzenheilkunde bei Erkältungskrankheiten

Efeu und Thymian wirken schleimlösend, krampflösend (bei bellendem Husten) und antibakteriell. Bei trockenem Husten kann man Tees aus Thymian, Efeublättern, Spitzwegerich, Huflattichblättern und Fenchel einsetzen.

Bei Heiserkeit nimmt man zusätzlich Lutschpastillen mit Isländischem Moos.

Bei Erkrankungen der Nasennebenhöhlen sind Primel- und Holunderblüten mit Enzianwurzel und Ampferkraut wirksam.

Bei einer Halsentzündung kann man mit Salbei und Thymian gurgeln, hilfreich ist manchmal auch die frühzeitige Einnahme von Meditonsin-Tropfen. Bei zunehmenden Halsschmerzen, Angina oder Fieber müssen Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen.

Kapuzinerkresse und Meerrettich wirken bei bakteriellen Atemwegserkrankungen.

Bei frischen Erkältungskrankheiten haben sich außerdem folgende Maßnahmen bewährt:

Beim ersten Halskratzen sollten Sie einen Tee aus Lindenblüten (gut auch mit Holunderblüten) aufbrühen, etwa 2 Teelöffel auf 150ml siedendes Wasser genügen, 5 Minuten ziehen lassen. Dann so heiß wie möglich trinken, und dabei ein aufsteigendes Fußbad machen oder ein 10- bis 20-minütiges heißes Bad nehmen (Vorsicht Kreislauf!). Dann 1 Stunde in Badetücher gehüllt und zugedeckt im Bett liegen und kräftig schwitzen!


>>> Bitte beachten Sie folgende Hinweise:
Bei chronischen Erkrankungen der Kreislauforgane, bei starkem Bluthochdruck, bei sehr niedrigem Blutdruck, bei Vorliegen von Asthma bronchiale, venösen Erkrankungen oder sonstigen schweren Krankheiten ist vor jeglicher Anwendung ein Arzt zu konsultieren.

Die oben genannten Hinweise gelten für leichte, akute Erkrankungen. Jegliche Selbstmedikation ohne Hinzuziehen eines Arztes geschieht auf eigene Verantwortung. Bei anhaltender oder sich verschlechternder Symptomatik muss in jedem Fall ein Arzt konsultiert werden.